Gute, alte Alben: N°2

Es gibt ja einige Bands, mit denen ich nie was anfangen konnte. Bei manchen gilt das für alle bekannten, mehr oder minder aktuellen, Alben. Auch für R.E.M., die mich mit ihren Radiohits eigentlich nie begeistert, noch groß unterhalten haben.

R.E.M. - Dead Letter OfficeAber “Dead Letter Office” von 1987 hat mich umgehauen. Und das Beste ist: Ich weiß nicht mal wirklich warum. Vielleicht weil es das an R.E.M. zeigte, was ich mögen kann? Stipes’ Stimme ist seltsam, zu hoch, zu schwankend. Aber bei vielen dieser Songs, die keine Hits sein wollen – oder sollten – stört das nicht, sondern ist unglaublich angenehm zu hören.

Dass das Album eine Sammlung von “Rarities” und B-Seiten ist, ist vielleicht das, was mich am meisten überrascht hat. Zwar klingen die Songs teils sehr demoesk, aber Tiefe fehlt ihnen nie. Das könnte man vielleicht noch mit Spoons B-Sammlung “Get Nice!” vergleichen, die auch mehr hergibt, als viele A-Seiten von gehypten Indiepoppern.

Und das Cover von “Pale Blue Eyes” ist um Klassen besser als das, was danach kam, The Kills eingeschlossen.


Zum ersten Teil: … Trail Of Dead – “Worlds Apart”
Zum dritten Teil: The Whitest Boy Alive – “Dreams”
Zum vierten Teil: Arab Strap – “Ten Years Of Tears”
Zum fünften Teil: Battles – “Mirrored”


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