Setlist & Rückblick – The Kills

Setlist The Kills Muffathalle
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Danke an meine Manuuu fürs Ergattern!

Anmerkung: Leider funktioniert mein Gimp gerade nicht, daher die schlechte Qualität…

Am 13. November 2008 beehrten The Kills, soweit ich weiß, das zweite Mal nach 2005 München. Dieses Mal in der Muffathalle, unterstützt wie so oft von Gregor Böhm a.k.a. Amadeus / Five!Fast!!Hits!!! – dieses Mal jedoch in Form von Elektrik Kezy Mezy. Das sind einmal Gregor, der Ex-Schlagzeuger von FFH sowie ein gewisser Roberto, der sich das gesamte Vorkonzert auf einer Leinwand selbst portraitierte, powered by a Krauterlikor made in Germany.

Wie immer recht unterhaltsam, mit vollem Eifer dabei und erneut mit zerstörten Saiten am Ende. Wann stirbt auch der Gitarrenhals mal? Hehe…


Die Kills ließen dann bis elf Uhr auf sich warten, kamen dann aber recht zügig angezackt. Madame VV Mosshart lieft zwar zuerst genau wie im Atomic damals wie ein wildgewordener Tiger eine 0 in den Boden, aber sobald es zum Gesang kam, war das zum Glück vorbei. Im Atomic hatte mich das das ganze Konzert fast irre gemacht, kicher. Die Songauswahl war stark vom neuen Album beeinflusst, was an sich auch gut ist, denn selbiges hat keinen schlechten Song. So kickten eigentlich alle Songs ganz gut, weil sie wohl jeder kannte.

Doch was zu meckern gibt’s natürlich immer – und hier recht gravierend, wie ich finde: Der Sound. Die Mittellagen kamen gerade zu Beginn und gegen Ende des Konzerts überhaupt nicht. So war ein Teil von Hinces Gesang überhaupt nicht zu verstehen, auch das Gitarrenspiel kam nur schwach rüber. Ihre Stimme kam im Großen und Ganzen gut rüber, wohl auch, weil sie über den Mitteltönern singt. Vielleicht liegts ja an der Drummachine, dass die die Anlage überforderte. Keine Ahnung, aber war schon recht nervig.

Back to topic. Schön fand ich insbesondere “Pale Blue Eyes” von Velvet Underground, das VV wirklich gut rüberbrachte. Der Aussteiger “Dropout Boogie” von Edgar Broughton Band aus dem Jahre 1969 war und ist mir völlig unbekannt, wurde aber von Captain Beefheart auch mal gecovert. Eigentlich ein geiler Ausstieg, rotzig, Gitarrensolo, Grabesstimme.

Fazit: Durchwachsener Sound insbesondere zu Beginn, gute Liedauswahl, sehr gute Coverversionen!


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