
Jesse “The Devil” Hughes von Eagles of Death Metal ist eine Wucht. Kein Wenn und kein Aber. Er streicht sich so gerne seinen widerlichen Schnauzer, kämmt den sogar mit dem Hemdenbrusttaschenkamm seines Bassisten und bekommt bei Konzerten BHs und Teddys auf die Bühne geworfen. Doch nach “Death By Sexy” und der Tour, die auch nach München führte, war es still. Keine neuen Desert Sessions – die ich übrigens jedem nur nahelegen kann – kein neues EoDM-Album.
Doch kaum schaut man sich einmal richtig um, erfährt man, dass das neue Album “Heart On” heißen soll und bereits Ende Oktober in den Handel kommt! Und hey, “Wannabe in L.A.” klingt schon mal heiß! Der Gesang gut und schnodderig wie immer, der Sound wirkt treibend und hat nen dumpfen Verzerrer spendiert bekommen, einige Songelemente muten asiatisch an – yeah! Außerdem wirkt der zweite Song des Albums teilweise so, als würde die Platte langsamer und wieder schneller, amüsant gemacht. Und ich empfehle einen Blick auf das Cover der Single im großen Imeem-Player. Ein Pflichtkauf für mich… Den Song “Secret Plans”, auf dem Album dann offenbar an fünfter Stelle zu finden, gibt es bei Spin im exklusiven Stream – und setzt eher die bekannte Linie fort, dies aber keinesfalls schlecht!
Dass die Texte von EoDM teilweise sehr grenzdebil auch sein können, weiß man ja spätestens seit “Cherry Cola”. Für “Heart On” erklärt er die Inspiration so
He told me about this rad stuff he had, and when I got there I said, ‘Yeah, but I don’t see it. What’s up?’ Later I went to Josh’s house and sat down and wrote the lyric “I want it/But I don’t see it”. Boom. That’s how songs write themselves, you know? I’m shameless… I’ll take it from anything.”