Dann lasst uns die ’07 mal mit einem Fazit schließen:
Was hat mir alles gut gefallen? Neue Ideen, eigenwillige Eigenschaften wie Dialekte, sprachliche wie musikalische Akzente, Rhythmen und Ähnliches. Beispiele dürften sich ja genug im “Gute Alben”-Rückblick finden…
Sehr gute Alben wie “We Were Lucky, We Were Dead Even Before The Ship Sank” von Modest Mouse oder “Favourite Worst Nightmare” von den Arctic Monkeys höre ich zwar supergerne an, haben aber einfach keinen derartigen Eindruck hinterlassen wie meine Favoriten.
Einige andere Alben hätte mehr Aufmerksamkeit von mir verdient gehabt; so gingen The Battles völlig an mir vorbei, The Heavy hab ich trotz Tips an Nico kaum gehört, The Rakes waren mir meist zu “poppig” und “platt” zum Auflegen, The Go!Team zu uninnovativ (die Kategorie “abgefahrene Musik” haben dieses Jahr eher Sonny Jim, Pop Levi und Co. besetzt), die neue Stars kam mir irgendwie nie zwischen die Finger und Bloc Party hat mich irgendwie immer mehr genervt – vielleicht zu recht, vielleicht aber auch nicht… “New Rave” kann mich beim Tanzen oft mehr kicken als “Der Indie”, aber für zu Hause ist das nix – somit hab’ ich auch keine einzige Platte mit der Richtung gekauft.

Insgesamt ein sehr gutes Jahr für neue Musik, die mir gefällt, aber kein gutes Jahr für “Den Indie” (die diffuse Musikrichtung, nicht das Vertriebsmodell, dem ging’s dann Radiohead und Co. ja ganz gut…). Denn “Der Indie” hat mich gelangweilt, ich bin kaum in die Münchener Clubs gegangen, weil dort an den üblichen Tagen nur die übliche Musik kommt, der “New-Wave-Einheitsbrei”.
(Manchmal bin ich recht kritisch mit Musik, man möge es mir verzeihen)
Übersicht “Gute Alben 2007″
Gute Alben N°1: Jamie T. – “Panic Prevention”
Gute Alben N°.2: The White Stripes – “Icky Thump”
Gute Alben N°.3: Spoon – “Ga Ga Ga Ga Ga”
Gute Alben N°.4: The Bishops – “The Bishops”
Gute Alben N°.5: Pop Levi – “The Return To Form Black Magick Party”
Gute Alben N°.6: The Good, The Bad & The Queen – “The Good, The Bad & The Queen”
Also tendenziell muss ich dem Autor rechtgeben, wobei die Geschmäcker ja Gott sei Dank immer verschieden sind, auch wenn der gemeinsame Grundgeschmack vorhanden ist.
“The Good the Bad and the Queen” gehört für mich auch zu den besten des Jahres, wobei mich die Bishops jetzt nich unbedingt nich aus der Hose hüpfen lassen. Die kann ich ohne Salz und Pfeffer in den Indie-Badz 2007 (bayrisch für Schlamm, Dreck) einmengen. Dass die Debütalben von Bloc Party oder The Go!Team nicht getoppt werden können, war zu erwarten, trotzdem sind sie oben mit dabei auf meinem Stapel der sich 2007 aufgetürmt hat. Tie kalten Affen haben mich jetzt nich unbedingt überrascht, des könnte auch die Platte mit den Liedern sein, die bei der ersten nich in die erste Auswahl gekommen sind.
Naja, aber so lang ich nich Radio hören muss is die Welt noch in Ordnung und bald werden uns ja die Jungs von Nada Surf und Slut wieder feinsten Honig in die Membranen schmieren! I gfrei mi
mir fehlt noch wer in der liste: teh blue van – dear independence!