25. April 2007
von Thomas Liesch
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Gods of Leon

Kings of Leon King of the Rodeo Manchester Caleb Followill
Photo: Kings of Leon – phantastischer Photograph: Shelbob

Ich bin parteiisch. Und ich werde es danach sicher nicht weniger sein. Und ich sage euch, kauft euch dieses Stück Rock ‘n Roll! Die neue Platte der Kings of Leon ist ein Wahnsinn, ein Hammer! Drei Followill-Tritte in den Hintern:

  • “Knocked Up” – 7 Minuten = 1 Stunde. Was für ein Statement! Als Einsteiger geradezu herausfordernd, schleicht sich dieser Song ruhig, aber ausgetüftelt an. Alle nehmen sich zurück und reduzieren ihr Spiel auf das Wesentliche. Nach mehrmaligem Anhören – was übrigens der ganzen Platte gut tut – aber unverkennbar und so, als wären die Kings of Leon nie weg gewesen. Tosende Stille vor dem Sturm.
  • “Charmer” – 3 Minuten = 1 Sekunde. Beim ersten Hören dachte ich: “Da ist das Ding!” Von wegen… Zwar hat “Charmer” ähnlich geile Riffs wie die Killersongs der ersten Platte, ist aber derber, uriger und gewaltiger. Sänger Caleb schreit sich im Refrain derart einen ab, dass man dieses “Wooaaaouuu” auch locker Frank Black zuordnen könnte. Das hat zwar laut.de auch schon geschrieben, ist mir aber egal, weil das meine allererste Impression war. Der Sturm ist da.
  • “On Call” – 3 Minuten = 3 Jahre. Es tut mir Leid, aber auch hier war meine erste Assoziation “Pixies”. Und zwar “Debaser”. Die Basslinie ist der Knüller! Eingängig ohne Ende. Das Stück könnte auch nur aus Bass und Gesang bestehen, denn diese zwei Säulen tragen “On Call” zielsicher zu einem der besten Tränendrüsendrücker der letzten Monate. Calebs Ruf “So be there” im Refrain packt mich jedes Mal mehr… Ohne Worte
  • Und was das Beste ist: Das waren erst die ersten drei Songs von “Because Of The Times”… Weiter kam ich bisher nicht, weil ich die Platte immer wieder von vorne hören musste, weil ich’s nicht glauben konnte. Wie gesagt, parteiisch ohne Ende.

    Ach ja, da ich nur die Pixies erwähnt hab’: Mir fehlen immer noch ein wenig die Worte, sorry.

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