15. February 2007
von Thomas Liesch
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Das Atomic wirft den Reaktor an

The Blood Arm
Photo: The Blood Arm – Photograph: Pink Belt

Mein lieber Schieber, das Atomic legt aber mal paar Brickets auf: Selten hab ich so viele fantastische Bands auf einem Haufen gesehen. Wer soll denn all das Geld haben?

  • Am Freitag gibt’s für Kurzentschlossene noch was: Das Atomic fährt Hot Club de Paris auf. Liverpooler New Wave, wie ihn keiner mehr hören will. (lesen: nicorola-a / nicorola-b)

  • Ein Liebling der Blogs im Orangehouse: Goldrush machen Indiepop, der aber auch Tiefe in sich hält. Für Gemütliche. (lesen: nicorola-a / nicorola-b) (hören: Wait For The Wheels (mp3) / Everyone Of Us (mp3))

  • Atomic Café mit The View, neuester Hype der Insel

  • Jamie T. ist der Liebling der Feuilletons: Ein Lo-Fi-Rapper mit dem Dialekt von Mike Skinner und einer ländlichen Entspanntheit beim Record-Jamming. Wie schrieb die SZ so vollmundig? The Clash trifft The Streets. Na dann?

  • Trashmonkeys haben leider damals das Ampere nicht vollbekommen. Vielleicht jetzt das Atomic? Verdient hätten sie es.

  • Klaxons machen Post-New-Rave. Klingt abschreckend, doch tatsächlich scheinen hier harte Rhythmen vereinbar mit vernünftigen Gitarren zu sein. Wem’s gefällt… mir nicht. (lesen: nicorola (hören: Atlantis To Interzone (mp3) / Myths Of The Near Future (stream))

  • Muss ich noch ein Wort über Arcade Fire verlieren? Eine umfangreiche Sammlung hab ich hier eh schon angelegt.

  • Dr. Norton sind die Lieblinge meiner Freundin. Eine Band vom oberbayerischen Tiefland, die inzwischen in Berlin wohnt und nicht nur deswegen aufstrebt.
    (lesen: Ein nettes Interview mit den Vieren gibt’s hier.) (hören: Teenage Boredom (mp3) / Killed By Public Transport (mp3))

  • Chikinki ist live über Vieles erhaben. Also schaut zu, dass ihr noch eine von den 400 Karten fürs Atomic bekommt.

  • The Blood Arm sind meine kleinen Helden der Stunde. Das Album macht derart Laune, dass ich sie schon fast für unterhaltsamer als Art Brut halte. Hoffentlich auch live derart stark!

  • !!! oder auch Chkchkchk scheinen den Aussagen folgender Meinungsführer zufolge echt was draufzuhaben. Hört und lest mal rein.

  • Cold War Kids, jaja… Irgendwie überrascht mich leider nicht ein Song von denen… Für die, die immer noch NEW Wave sagen.

  • The Indelicates bestehen aus einem Gründungsmitglied der Pipettes und viel NME-Luft. Zudem findet Eddie von Art Brut sie gut. Ah ja, hört lieber mal rein, bevor ihr in den Prager Frühling geht.

  • Gerade noch bei den Bavarian Open, jetzt schon im Atomic: Jai Alai Savant. Wie schrieb ich so trefflich: Spezl von TV on the Radio. Die TV, deren zwei Platten für mich bereits Klassiker des noch jungen Jahrhunderts sind. Punk, Funk, Dub. Drei Zutaten, wild gemischt und am Ende sanft rausgepresst. Anhören, anschauen! Und wer seine EP nach Scarlett Johansson benennt, hat bei mir eh schon gewonnen. (hören: Scarlett Johannson, why don’t you love me (mp3))

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  • blogpartei » Blog Archive » The Jai-Alai Savant am 28. 03. 2007

    [...] Geile Sau! Also nicht nur Scarlett Johansson, sondern Ralph Darden. Der ist seines Zeichens charismatischer Sänger der Avantgarde-Post-New-Punk-Dub-Formation The Jai-Alai Savant. Ich hab’ sie ja schon mehrmals erwähnt, aber nie ausreichend gewürdigt. Wie soll man über eine Band dieser Art schreiben, ohne sich in Querverweisen zu verlieren? [...]



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