
Photo: Me First And The Gimme Gimmes – Photograph: Smileykt
Ich hab mir gedacht, ich mach wieder einen kleinen Festival-Überblick, dass jeder weiß, was ihn erwartet, was man nicht verpassen sollte und was langweilig sein könnte. Bands, die eh schon bekannt sind, werd ich hier aber nicht aufführen.
Anfangen werde ich mit dem Southside, da mich dessen Bestätigungen schon jetzt überzeugen.
The Arcade Fire sind die Lieblinge der Kritiker und des gehobenen Indie-Proletariats. Live versprühen sie eine ungeahnte Energie mit dezentem Understatement, ein Übriges dazu tut der kraftvolle und doch dispere Gesang von Win Butler, die beiden Geigen und der völlig irre William Butler, der ganz wie Kaizers Orchestra gerne mal ein Ölfass im Takt bearbeitet. Ich durfte die Hansel zum Glück alle, wie auch Johnny vorletztes Jahr aufm Spex sehen. Am 28. März kann man The Arcade Fire auch für 27 Euro in der Elser sehen.
Für Leute mit Anspruch
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(legal hören: myspace / last.fm / Wake Up (mp3) / Neighbourhood #2 (Laika) (mp3) / Neighbourhood #3 (Power Out) (mp3) / Guns of Brixton (spontan live))
Kings Of Leon sind meine Könige. Ich liebe beide Alben bis aufs Letzte, nicht mal objektiv langweilige Songs wie Milk können mich aufhalten. Ich tanze, bis ich schwitze, ich tanze, bis mein Nachbar durchdreht. Einen Song vom neuen Album gibt’s auch schon zum Anhören, ich bin gespannt: Sie klingen irgendwie anders, warum nicht? Meine Lieblingsband seit 3 Jahren, ohne Witz.
Für Leute mit Spaß
(lesen: myspace / home / southside / indiepedia / wikipedia (en))
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Me First And The Gimme Gimmes ist ne dann doch ziemlich durchgeknallte Punkband, die Pop-Klassiker aller Jahrzehnte covert. Das Ergebnis ist naturgemäß bunt gemischt und laut. Da das letzte Album, das ich leider noch nicht gehört habe, sich dem Genre Country widmete, vielleicht doch nen Besuch wert.
Für Leute mit Offenheit und Musikkenntnissen
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(hören: myspace / last.fm / spreeblick (podcast))
Fotos sind bemerkenswert. Sie schaffen es teilweise, einem Mut zu geben; Mut, dass Deutschland nicht nur aus Leierlangweilern wie Anajo, Betonköpfen wie Tocotronic oder unverkäuflichen Göttern wie dem Jeans Team besteht. Gute Riffs, im Vergleich zu englischsprachigem Indie recht anspruchsvolle Texte und Mitsinggarantie bei einem Teil der Songs.
Für Leute mit Herz und Mainstreamaffinität
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(hören: myspace / last.fm / Komm Zurück (mp3))
Sonic Youth haben Kurt Cobain entdeckt. Neben dieser Dummheit Tat haben die drei wilden Vier auch wegweisende Alben der Noise-Rock-Indie-Szene veröffentlicht. Da ich mich aber wohl besser nicht weiter über eine Band äußere, die ich erst seit 2 Jahren kenne, selbst aber älter als ich ist, lasse ich lieber meine links sprechen.
Für Kenner und Velvet-Underground-Fans
(lesen: myspace / home / southside / nicorola / yetanotherindiedisco / indiepedia / wikipedia)
(hören: myspace / last.fm / Incinerate (mp3) / voor.nl (ganzes album im stream) / live in paris (videostream))
Weitere bisher bestätigte Bands, die nicht unbedingt mehr vorgestellt werden müssen, sind die Beastie Boys, Bloc Party, Die Fantastischen Vier, Incubus, Marilyn Manson, Pearl Jam und Virginia Jetzt!.
Im Laufe der Woche kommt dann wohl noch eine Seite im Stil der Konzertuebersicht auch für die Festivals. Anmerkung: Wer illegal verlinkte bzw. nicht freigegebene mp3-Dateien hier sieht, bitte mir sofort melden. Ich hab zwar alle Links gecheckt, aber man weiß ja nie.
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